Lunge

Raucher, die mindestens 10 Jahre geraucht haben, leben mit einem deutlich erhöhten Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. In früheren Jahren wurde mit verschiedenen Methoden (Röntgenaufnahmen, Sputumuntersuchung) versucht, die Früherkennung zu verbessern.

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Heute kann Lungenkrebs schonend und zuverlässig mittels einer Niedrigdosis-Computertomographie (low-dose-CT der Lunge) mit dem sogenannten Raucher-Screening diagnostiziert werden. Mit modernster Technik können Tumore bereits in einem frühen Stadium und Durchmessern von wenigen Millimetern entdeckt werden.

Die Strahlenexposition ist mit einer einfachen Röntgenaufnahme zu vergleichen, die Auflösung ist jedoch um das 10-100fache besser. Durch dieses Verfahren ist eine frühzeitige Erkennung von verdächtigen Lungenherden möglich.

Wer profitiert vom Lungenkrebs-Screening.

  • Sie sind zwischen 55 und 77 Jahren alt.

  • Sie sind Raucher oder sie sind seit weniger als 15 Jahren Ex-Raucher

  • Sie haben 30 sogenannte pack years, dies bedeutet dass Sie 30 Jahre lang jeden Tag eine Schachtel Zigaretten geraucht haben (oder 15 Jahre 2 Schachteln Zigaretten pro Tag)

Hinweis: Das Raucher-Screening ist eine individuelle Gesundheitsleistung im Rahmen der Vorsorge (IGeL-Leistung) und wird nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet. Private Krankenversicherung übernehmen die Kosten häufig in voller Höhe.

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